Beide Mannschaften erfolgreich

Bereits am Samstag trat die 2. Mannschaft des Schachklubs Jever in Emden an und konnte sich gegen die zweite Mannschaft vom SK Königsspringer Emden mit 2,5:1,5 durchsetzen. Helge Frankzisky spielte am 1.Brett ein sehr solides Remis, nachdem Martin Keck an Brett drei sowie Mannschaftsführer Thomas Lievenbruck an Brett 4 sicher gewinnen konnten. Damit war der Mannschaftssieg sicher gestellt. Etwas unglücklich hat Tim Hinrichs am zweiten Brett verloren.

Am Sonntag dann ging es für die erste um die Wurst, als Aufsteiger musste zu Hause gegen den Tabellenletzten Quakenbrück gepunktet werden, um gar nicht erst richtig in den Abstiegskampf zu kommen. Los ging es mit einem Remis an Brett 5. Reinhard Murina mit den Schwarzen Steinen lies nichts anbrennen, konnte allerdings auch selbst kein Feuerwerk zünden. Ebenso lief es an Brett 7, wo Halina Sobczyk ebenfalls mit Schwarz ein solides Remis spielte. Dann folgte ein voller Punkt für Jever an Brett 1. Thomas Schian konnte mit Schwarz schnell eine angenehme Stellung erreichen, setzte den Quakenbrücker Brinkmann zunehmend unter Druck. Das Stellungsübergewicht führte zunächst zu einem Mehrbauern und dann zum Zusammenbruch der weissen Stellung -2:1 für Jever! Thomas Lukossek konnte sich an Brett 8 mit Weiß einen Mehrbauern erspielen, den er dann im Endspiel verwerten konnte. Auch Hubert Weber an Brett 3 überspielte seinen Gegner und steuerte er einen weiteren Punkt zum Zwischenstand von 4:1 bei. An Brett 6 sah es für Jörn Richter zunächst ganz gut aus. Leider geriet er zunehmend unter Druck und konnte den Verlust eines Bauern nicht vermeiden. Der Gegner verstand es, diesen in einen Gewinn umzumünzen… nur noch 4:2. Den Sieg sollte nun Karl-Heinz Jürgens mit Weiß an Brett 2 sicher stellen. Nach einem spannenden Mittelspiel konnte Jürgens sich ein vorteilhaftes Endspiel sichern. Der Gegner lies es zu, dass der Jeveraner einen Freibauern bilden konnte und diesen Freibauern konnte der Quakenbrücker letztlich nicht aufhalten. Beim Stand von 5:2 war der Mannschaftskampf entschieden und die letzte Partie an Brett 4 war nicht mehr ganz so wichtig. Olaf Heinrich stand lange Zeit sehr schlecht und vermutlich verloren, konnte dann aber seine Stellung konsolidieren und Ausgleich erreichen. Als der Mannschaftskampf schon entschieden war, versuchte er dann etwas zu sehr mit der Brechstange, den vollen Punkt zu erspielen. Das wurde jedoch zum Bumerang und somit ist das Endergebnis ein 5:3

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert