Am Sonntags dann wurde es ernst für die erste Mannschaft. Das Heimspiel gegen den SV Kaponier Vechta musste gewonnen – oder zumindest Unentschieden gespielt – werden, um eine reale Chance zum Klassenerhalt zu haben. Das erste Ergebnis kam nach ca. einer halben Stunde zu Stande. Am ersten Brett opferte der Vechtaer Spieler eine Figur, die Thomas Schian gerne nahm. In der Folge gab der Vechtaer Schmitt dann Dauerschach, dem Thomas Schian nicht ohne Nachteil ausweichen konnte: Remis. Am zweiten Brett sah es zunächst eher schlecht für Karl-Heinz Jürgens aus. Sein Gegner konnte entscheidenden Vorteil erreichen, doch Jürgens hielt die Stellung kompliziert. Der Gegner machte einen Fehler und Jürgens ließ sich nicht lange bitten. Ein schönes Damenopfer fürte zum krönenden Abschluss der Partie und Jever führte mit 1,5:0,5. Jörn Richter steuerte an Brett 6 ein wichtiges Remis bei, nachdem er sich trotz Bauernverlust mit einem Dauerschah retten konnte während der bisher verlustfrei Reinhard Murina am fünften Brett gegen seinen ehemaligen Mannschaftskameraden (beide ehemalige Wilhelmshavener) leider nach hartem Kampf unterlag. Damit stand es 2:2. Ein weiteres Remis gelang auch Olaf Heinrich am vierten Brett in einer sehr soliden Partie, in der beide Seiten einfach keine Fehler machten. Ähnlich verlief die Partie am dritten Brett, und somit steuerte Hubert Weber ebenfalls einen halben Punkt zum 3:3 bei. Zum ersten Mal dabei durfte Neuzugang Heinz Pauly am achten Brett Platz nehmen. Nachdem die Partie lange ausgeglichen verlief, konnte Pauly einen Bauern erobern. In der Folge baute er seinen Vorteil aus und statt einen zweiten Bauern zu verlieren, liess sich der Gegner matt setzen.
In der letzten Partie stand Mannschaftsführer Thomas Lukossek in der Eröffnung schon auf Verlust. Er verteidigte sich jedoch hartnäckig und sein Gegner machte dann doch den ein oderen kleineren Fehler, der ein Weiterspielen ermöglichte. Und dann drehte sich die Partie und Lukossek konnte Gegenspiel erlangen, dann Materialvorteil und letzlich liess sich entscheidender Materialverlust für den Vechtaer Spieler nicht mehr vermeiden und somit lautet der Endstand dann 5:3 für Jever.
In der entscheidenden letzten Runde muss der SK Jever nun zum Tabellenvorletzten nach Nordhorn-Blanke. Eine Niederlage bedeutet den Abstieg, ein Unentschieden dagegen sichert den achten Platz und wahrscheinlich(!) den Klassenerhalt.

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