Es fing ungünstig an, Jever ist etwas ersatzgeschwächt zum Tabellenführe nach Osnabrück gereist, während der SV Osnabrück zum ersten Mal mit der nominellen Nr. 1 antrat.
Der Anfang jedoch konnte sich sehen lassen, am 7.Brett konnte Wilke in eigentlich schlechterer Stellung nach einem Fehler seines Gegners einen Turm und in der Folge dann auch souverän die Partie gewinnen.
Der Ausgleich fiel dann an Brett 6, wo Halina Sobcyzk mit Schwarz zunächst die Eröffnungsphase ausgeglichen gestalten konnte, im Mittelspiel jedoch dem zunehmenden Druck des Gegners leider nicht stand halten konnte.
Am 2.Brett dagegen erspielte sich Karl-Heinz Jürgens einen leichten Stellungs- und einen großen Zeitvorteil. Nachdem Jürgens ein Remisangebot seines Gegners abgelehnt hatte, geriet dieser in knapper Zeit ins Schwimmen und fand in schwieriger Stellung nicht alle richtigen Züge. 2:1 für Jever.
An Brett 5 verlief die Eröffnung für Jörn Richter trotz der weißen Steine unbefriedigend mit einem Minusbauern. Danach kämpfte er zwar noch stundenlang um den halben Punkt, doch als im Schwerfigurenendspiel dann der zweite Bauer fiel, war die Partie bald endschieden.
Auch an Brett 1 lehnte der Jeveraner Thomas Schian ein Remisangebot seines Gegners ab und überspielte seinen Gegner in der Folge. Leider allerdings machte Schian den Sack nicht zu und der Gegner konnte sich letztlich doch noch über einen halben Punkt zum2,5:2,5 freuen.
Die nächste Entscheidung fiel an Brett drei, wo Hubert Weber aus der Eröffnung heraus den Gegner dominierte, dann leichten Materialvorteil erlangte (Turm gegen Springer und Bauer) , aber letzlich nicht den richtigen Gewinnplan finden konnte. Auch hier ergab sich ein Remis und damit das 3:3.
An Brett 4 kam Olaf Heinrich in der Eröffnung schon unter Druck, Raumnachteil und wenig Entwicklungsmöglichkeiten für seine Figuren waren die Folge. So blieb dann auch ein Bauer auf der Strecke, der Verlust eines zweiten Bauern machte dann die Sache klar und Osnabrück führte 4:3.
Die Partie am achten Brett musste also für Jever gewonnen werden, doch sah es hier für Martin Keck nur nach Remis aus. Der Jeveraer stand zwischenzeitlich auch auf Verlust, konnte die Partie in der Folge jedoch ausgeglichen gestalten. Umgeben von vielen Kiebitzen endete auch diese Partie mit einem Unentschieden und der gesamte Mannschaftskampf mit einem 4,5:3,5 für Osnabrück.

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